Modernisierung eines Porenbetonwerkes in Deutschland

Für einen namhaften Porenbetonhersteller aus Deutschland haben die WKB Experten ein maßgeschneidertes Modernisierungskonzept entwickelt und entsprechend ein bestehendes Porenbetonwerk mit innovativen und leistungsstarken Maschinen und Anlagen von WKB Systems ausgestattet.

Die Herausforderung bestand in diesem Fall darin, ein neues Anlagenkonzept zu entwickeln, um die Produktionskapazität unter Berücksichtigung der Rezepturänderung zu erhöhen, die Energiekosten maßgeblich zu minimieren, die Produktionsprozesse weiter zu automatisieren sowie die Produktqualität durch den Einsatz spezieller Maschinenkonzepte zu verbessern. Und das alles unter Berücksichtigung des Kundenwunsches, diese Anlage in einem adäquaten Zeitraum zu liefern und zu montieren.

Selbstverständlich mussten dabei die individuellen Einzelanforderungen an Produktionsleistung, Verbesserung der Oberflächenbeschaffenheit unter Berücksichtigung der Rezepturparameter eingehalten werden. Auch die Sensibilität beim Handling des Porenbetonsteines im Allgemeinen durfte durch die Erweiterung der Verpackungslinie keinesfalls beeinträchtigt werden. Außerdem sollte die Auslastung der Autoklaven erhöht werden um die Energiekosten des Werkes erheblich zu minimieren. 

Unsere Lösung: Individuelles Modernisierungskonzept mit Einsatz modernster Technik 

Zum Modernisierungskonzept der WKB Systems gehörten u.a. folgende Schritte:

  • Die Beladung pro Härtewagen durch zwei übereinander gestapelte Kuchen
  • Die Ausstattung des Porenbetonwerkes mit einer neuentwickelten Schneidanlage zum Schneiden von Porenbetonblöcken/ -paneelen mit einer Dicke von 50 mm bis 500 mm
  • Der Einsatz einer Grünkuchen-Separations-Maschine (GSM) ausgelegt für einen Kuchen in der Größe von 6.000 x 1.200 x 500/600 mm
  • Die Erweiterung der Verpackungsanlage um Kräne, ein Shuttletransport-System sowie eine Roboter-Rosteentladung

Das Stapeln von 2 Kuchen übereinander durch einen Kipptisch mit Restschichtabtrennung führt zu einer Verbesserung der Werksleistung im Gegensatz zur bisherigen Produktion von bis zu 60 %. Weiterhin ergibt sich aus dieser Maßnahme ein ganz erhebliches Energieeinsparpotential und damit eine bessere Auslastung der Autoklavenkapazitäten. Als Folge wurden die Energie- sowie die Betriebskosten beim Kunden signifikant minimiert. 

Die neue Schneidanlage CL 5 stellt eine Innovation auf engstem Raum dar und implementiert Arbeitsvorgänge wie das Vertikale, Horizontale sowie Querschneiden des Porenbetonkuchens sowie eine Grifftaschenfräsvorrichtung und Nut-/Federprofilierung. Hier werden verschiedenste Formate des Porenbetonsteins sehr präzise geschnitten.

Um das Verkleben der Porenbetonsteine während des Autoklavierungsprozesses zu vermeiden, integrierten die WKB Experten eine Grünkuchen-Separations-Maschine (GSM) innerhalb des Werkes. Durch den Einsatz dieser Stand-Alone-Maschine konnte der Produktionsausschuss erheblich verringert werden. Gleichzeitig gelangte es die Produktqualität sowie die Ausbringungsmenge deutlich zu verbessern.  

Die Produktionsleistung sowie die Ressourceneffizienz des Porenbetonwerkes konnte u.a. durch den Einsatz von Entladekränen und Industrierobotern zur Rostentladung im Bereich Entladen/Verpacken erheblich erhöht werden.

Durch die Modernisierungsmaßnahmen von WKB Systems bekommt unser Kunde in kürzester Zeit ein mit modernster Technik ausgestattetes Porenbetonwerk, das eine verbesserte Produktqualität, eine erhöhte Produktionsleistung sowie gesenkte Energiekosten aufweist.

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