Autoklavierung

Der letzte Schritt in der Porenbetonherstellung ist die Autoklavierung. Hier erhält der Porenbeton u.a. seine Endfestigkeit.

Die Autoklavierung erfolgt in langen Druckbehältern; die sogenannten Autoklaven sind für einen Betriebsdruck von 12 bar ausgelegt. Unser Standardbehälter hat einen Durchmesser von 2,75 m bzw. 2,9 m (je nach Bestapelungsverfahren) und eine Länge von 39 m. Diese Maße ermöglichen eine Erfassung von sechs Autoklavwagen mit insgesamt 18 Kuchen. Selbstverständlich ist eine individuelle Anpassung der Abmessungen auf Ihre Bedürfnisse möglich. Wir beraten Sie dabei gerne.

Der Autoklavierungsprozess wird in der jeweiligen Rezeptur nach genau festgelegten Verfahrensschritten durchgeführt. Die Regeldauer beträgt zwischen zehn und zwölf Stunden. Der vollständige Prozess ist in unseren Anlagen automatisiert. Eine individuelle Einstellung in allen einzelnen Schritten ermöglichen wir über das WKB Systems Steuerungselement.

Im Vergleich zu anderen Porenbetontechnologien ist der Vorteil der WKB Systems Anlagen nicht nur die Einsparung von Energie und die Reduzierung des Materialeinsatzes durch eine effiziente Kesselausnutzung. In unseren Anlagen wird darüber hinaus auf das Aushärten der Bodenschicht verzichtet.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die einzelnen Steine auf ihrer Kopfseite stehen und durch die GSM mit Abstand zueinander gerückt wurden. Dadurch wird ein Zusammenkleben beim Autoklavierungsprozess vermieden. Aufgrund dessen kann im folgenden Produktionsprozess auf eine Trennvorrichtung verzichtet werden.

Der für die Autoklavierung benötigte Dampf wird durch einen Boiler im Kesselhaus erzeugt, der mit Gas oder alternativ mit Öl befeuert werden kann. Die Härtung des Materials im Autoklaven ist der wesentliche Dampf verbrauchende Prozessschritt. Üblicherweise werden mehrere Autoklaven zeitlich versetzt betrieben. Dies hat den Vorteil, dass der Abdampf des einen Autoklaven über eine Dampfverteilungseinheit zum Aufheizen eines anderen Autoklaven benutzt werden kann. Dadurch wird eine deutliche Einsparung von Gas erzielt.

Bei der Planung der Autoklaven-Sektion eines Porenbetonwerkes legt WKB Systems größten Wert auf die Wärmerückgewinnung. Diese bezieht sich nicht nur auf die Weiternutzung des Dampfes, sondern darüber hinaus auch auf die Kondensatverwertung. Mit der WKB Systems Technologie kann das beim Autoklavieren anfallende Kondensat z.B. in der Mischanlage oder der Mühle verwendet werden. Die Wärme des Kondensats kann durch einen Wärmetauscher aus dem Kondensat zurückgewonnen und beispielsweise zum Heizen der Gebäude oder für eine Speisewasservorwärmung genutzt werden. Auch das führt zu einer weiteren Gasersparnis.

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