Rohstoffaufbereitung

Bei der Herstellung von Kalksandsteinen ist bereits die Aufbereitung der Rohstoffe von größter Wichtigkeit. Sie legt den Grundstein für ein qualitativ hochwertiges Endprodukt. All unsere Anlagen in der Rohstoffaufbereitung sind darauf ausgelegt, am Ende des Prozesses einen perfekten und langlebigen Kalksandstein zu produzieren. Unsere Materialaufbereitung besteht aus folgenden Einzelanlagen:

  • Sand-, Sieb- und Bunkeranlage
  • Siloanlage Förder- und Dosierungsanlage (mit Waage)
  • Vormischanlage
  • Reaktoranlage
  • Nachmischanlage
  • Farbmischanlage (optional, wenn farbige Kalksandsteine hergestellt werden sollen)
  • E-Steuerung.

Die Kalksandstein-Rohstoffe werden sortenrein in den Sand-Kalk-Silos gelagert. Noch bevor die Rohstoffe in die Silos gelangen, durchlaufen sie die Siebstation. In dieser werden nicht verwendbare Körner aussortiert. Auf diese Weise gelangt von Anfang an nur bestes Material in den Produktionsprozess.

Die WKB Systems Werke sind darauf ausgelegt, die herkömmlichen Rohstoffe, Sand und Kalk, aber auch Alternativen wie Flugasche oder Zement zu verarbeiten. Für unsere Kunden bietet das den Vorteil, die Produktqualität und Konsistenz nach ihren Wünschen zu beeinflussen. So steht den Endkunden eine breitere Produktpalette zur Verfügung.

Von der Siebstation gelangen die sortierten Rohstoffe in die Silos. Von dort werden sie über die Förder- und Dosierungsanlage, in der die Rohstoffe exakt dosiert werden, in die Vormischanlage transportiert. Hier wird der noch trockenen Rohstoffmischung Wasser zugeführt. Durch unsere elektronisch gesteuerte Wiegetechnik und die kontinuierliche Feuchtemessung des Sandes erreichen wir eine hochdisperse homogene Mischung. Der Kalksandstein wird durch diese Technik genau nach der vorgegebenen Rezeptur hergestellt.

Unsere E-Steuerung kann in jedem einzelnen Produktionsbereich eingesetzt werden. Sie beinhaltet Hard- und Softwarekomponenten, die für einen automatischen Produktionsablauf notwendigen sind. Darüber hinaus ist die Schnittstelle für den entsprechenden Signalaustausch integriert. Ein eingebauter VPN-Router ermöglicht eine Ferndiagnose im Störungsfall. Die E-Steuerung ist in einzelne Bereiche unterteilt, die jeweils mit einem eigenen Bedienterminal (Touch Panel) ausgestattet sind. Die einzelnen Bereiche kommunizieren via Profinet, bzw. Ethernet miteinander. Die Aufstellung der einzelnen Schaltschränke erfolgt dabei jeweils in unmittelbarer Nähe der zugehörigen Maschinen / Anlagenteile.